Herren 65

Saison 2019:

 

Ups, da waren sie...

 

...doch selbst überrascht - und fast unmenschlich erfreut. Im Jahr 2018 erst ins Leben gerufen, entwickelt sich dieses Team zu einem echten Erfolgsgaranten. Nun, nach dem erfolgreichen Einstieg 2018 in die Verbandsstaffel - und dem damit verbundenem Aufstieg in die Oberliga - war man sich nicht ganz sicher, wo die Reise dieses Jahr hingeht. Die Saison 2019 begann jedenfalls vielversprechend mit einem 4:2 Auswärtssieg. Doch dann der erste - und subjektiv betrachtet - völlig überflüssige Dämpfer. Eine 2:4 Heimspiel-Niederlage. Ok, kann passieren. Man(n) war wieder auf Normalmass reduziert. Kann gelegentlich auch befruchtend wirken. Und so gingen sie nach 4-wöchiger Spielpause hochmotiviert in das zweite Heimspiel. Größer konnte der Frust nach diesem allerdings kaum sein. Ergebnis: 3:3 und nur durch das Satzverhältnis von 6:7 verloren. Eine dezente Fäkalsprache war unüberhörbar.

Ok, von Meisterschaft oder gar Aufstieg war nach diesem Dilemma keine Rede mehr. Was folgte, war das Spiel gegen den Tabellenersten aus Eislingen. Richtungsweisend.

Und siehe da, sie waren wiedererstarkt. Eine tolle Gesamtleistung, durch einen 4:2 Sieg gekrönt, zauberte ein Lächeln und strahlende Augen in die braunen, ledergegerbten Gesichter unserer kämpferischen Herren. Tabellenplatz drei war die Folge.

Bei genauer Betrachtung der Tabelle wurde schnell deutlich, dass im letzten Spiel kurioserweise von Platz 4 bis 1 alles möglich war. Der Spielplan setzte für das „grand finale“ folgende Paarungen an:

2. gegen 4. und - dramaturgisch nicht zu toppen - der Tabellendritte (unsere 4 Musketiere!) beim Tabellenersten in Weikersheim. Gedämpft optimistisch trat unser Team bereits am Vortag die Reise an. Es bleibt zu vermuten, dass sie im „Feindesland“ bestens geschlafen und sich gut akklimatisiert haben. Denn was sich in dieser Begegnung abspielte war eine Demonstration physischer und psychischer Stärke. Mit einem in dieser Höhe nicht erwarteten 6:0 Sieg traten unsere Herren die Heimreise an. Überragend.

Der wiederholte Blick auf die anderen Paarungen (inklusiv Tabelle) ließ ihnen die Sehorgane aus den Augenhöllen treten und den Herzrhythmus in gefährliche Höhen treiben. Man mag es ihnen vielleicht nicht ansehen, aber Frischlinge sind sie nun wahrlich nicht mehr. Egal.

Wir gratulieren dem Meister der Oberliga 2019 und unseren Aufsteigern in die Württembergliga 2020.

Für unser Team brillierten (teilweise): Heinz H. (MF) - Eberhard K. - Herrmann H. - Konrad G. - Stefan R. - Gerhard E.

Der Dank gilt natürlich auch den hilfsbereiten Kameraden der H60, die sich erfolgreich eingebracht haben. Soll nicht unerwähnt bleiben, dass die H65 umgekehrt auch den H60 zum Klassenerhalt in der Württembergliga verholfen haben. Und es wird auch in der Saison 2020 spannend, belebend, irritierend, aber nie deprimierend werden. Garantiert.

KG

Saison 2018:

Aufstieg in die Oberligastaffel geschafft


In der Sommersaison 2018 trat eine neu gegründete Herren 65 Mannschaft in der Verbandstaffel 4-er an. Mit großer Spannung ging es in das erste Spiel gegen den TA TSV Künzelsau. Nach unserer Einschätzung war Künzelsau ein Mitfavorit für den Aufstieg. Mit einer konzentrierten Leistung gewannen wir jedoch mit 5:1. Der erste Sieg war geschafft.


Am 2. Spieltag kam der Topfavorit TC Weiss-Rot Stuttgart nach Aichwald. Auf den Positionen 1 und 2 hatten die Stuttgarter erfahrene Turnierspieler aufgestellt. Es half den Spielern von Weiss-Rot jedoch nicht, denn sie trafen auf hochmotivierte Spieler vom TV Aichwald. Nach tollen Matches stand am Ende ein klarer 4:2 Sieg für unsere Mannschaft.


Als neuer Favorit ging es in die nächsten Begegnungen. Gegen den TC RW Winterbach gab es einen 4:2 Sieg, gegen den TFR Nussdorf ein 5:1. Den Aufstieg vor Augen ging es im letzten Spiel zum TC Weissach-Flacht. Bei herrlichen Wetter und einer guten Stimmung in unsere Mannschaft gelang ein klarer 6:0 Sieg.
Damit war der Aufstieg in die Oberligastaffel ohne Niederlage geschafft.


Es spielten: (Paul M., Heinz H.,Werner H., Hermann H., Conny G., Stjepen R., Gerhard E. und Gerhard J.).